Abendmode tragen
Paris, London, New York, Mailand, Rom - das sind die Städte, die mit sensationellen Modenschauen, ausgefallenen Kreationen und exaltierten Modeschöpfern assoziiert werden. Auch die Filmwelt hat sich mit viel gesehenen Streifen wie "Der Teufel trägt Prada" oder "Prêt-à-porter" der illustren Szene aus Mode, Models und Magersucht publikumswirksam angenommen. Doch nicht alles, was da in außerirdischer Ästhetik über den Laufsteg gestöckelt kommt, ist auch wirklich dazu geschaffen, den Weg aus den geheiligten Abendmodetempeln direkt in die Kleiderschränke weltlicher weiblicher Kundschaft zu nehmen. Viele Kreationen sind einfach zu abenteuerlich, zu transparent oder zu kompliziert, um wirklich zu einem realen gesellschaftlichen Anlass getragen zu werden.
Wenn Sie die Geheimsprache der Modeszene kennen, können Sie schnell selbst herausfinden, was reine Retortenkleider sind und was wirklich einmal als prächtiges Abendkleid in Ihrem Schrank landen könnte. Hier ist Ihr persönliches "Vokabelheft":
CatwalkGemeint ist der Laufsteg, der deswegen als "Katzengang" bezeichnet wird, weil er recht eng ist und die darauf stolzierenden Models wie Katzen wirken lässt, die auf schmalen Brettern balancieren müssen.
Haute Couture
Die "gehobene Schneiderei" stellt keine tragfähige Mode zur Schau, sondern lediglich textile Designstudien, die die kreative Phantasie anregen sollen und damit zum Image der Modehäuser beitragen. Was Sie unter dieser Bezeichnung auf dem Laufsteg sehen, wird vielleicht einmal als abstraktes Kunstwerk in einem Museum landen - aber ganz sicher nicht in Ihrem Fundus.
Prêt-à-porter
Unter diesem Titel läuft Mode, die tatsächlich „bereit zum Tragen“ ist. Hier zeigen die Models für den Alltag und seine konkreten Anforderungen gedachte Kreationen, die Ihnen bald darauf in den gängigen Konfektionsgrößen im Fachhandel zur Verfügung gestellt werden. Manche Modehäuser produzieren ihre eigenen "tragfertigen" Kollektionen, die exklusiv vertrieben werden.
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